Allgemeines

Unser Verein ist 1998 unter dem Namen "Verein zur Förderung kultureller Zwecke im Bereich der Kölner Justiz" gegründet worden. Er heißt seit dem Jahr 2000 "Kunst Kultur Justiz e.V." (kurz: KKJ). Der alte und der neue Name bringen das zum Ausdruck, was sich der Verein zum Ziel gesetzt hat: Kunst und Kultur in den Justizgebäuden, die im Oberlandesgerichtsbezirk Köln gelegen sind, zu fördern.

Schon vor Gründung unseres Vereins hat es erfolgreiche Bemühungen gegeben, Justizgebäude, von denen einige über eine herausragende Architektur verfügen, für Ausstellungszwecke zu nutzen und dadurch auch das Erscheinungsbild mancher Gebäude durch Bilder, Plastiken und Skulpturen aufzuhellen. Weitergehenden Zielen, die Gebäude für allgemein zugängliche Ausstellungen, Vorträge, Konzerte und ähnliche Veranstaltungen zu öffnen und auf diese Weise ein Forum für Gespräche und Begegnungen zu schaffen, waren jedoch finanzielle Grenzen gesetzt. Diese Grenzen möchte KKJ als Förderverein überwinden helfen.

Wir haben inzwischen fast 500 Mitglieder; die meisten von ihnen sind Richter, Staatsanwälte, Rechtsanwälte und Notare. Daneben gibt es aber auch nicht wenige Mitglieder, die keinen juristischen Beruf ausüben, sich aber den Zielsetzungen des Vereins verbunden fühlen.

In den ersten Jahren seines Bestehens hat der Verein bei der Realisierung vieler Veranstaltungen im gesamten Oberlandesgerichtsbezirk Köln helfen können. Veranstaltungsorte waren die Gerichtsgebäude in Köln (Reichenspergerplatz, Appellhofplatz und Luxemburger Straße), Aachen, Bonn, Bergisch Gladbach, Kerpen und Königswinter. Einige Veranstaltungen seien hier stellvertretend für die übrigen genannt:
Skulpturen und Plastiken von Günther Oellers, Malerei und Grafik von Leopold Peer, die überregional beachtete Heinrich-Böll-Ausstellung mit Archivmaterialien der Heinrich Böll Stiftung, Holzdrucke "Die Stimmen der Schatten" von Daniel Hees, Bronzeskulpturen des polnischen Künstlers Bronislaw Krzysztof, Konzert der Jungen Sinfonie Köln, Kabarett mit Jürgen Becker "Da wissen Sie mehr als ich!", Dichterlesungen mit Hilde Domin und Bernhard Schlink, "Der andere Kästner" mit Magdalene Imig und Solisten des WDR-Rundfunkorchesters sowie das Highlight am 5. Dezember 2001: Ephraim Kishon im Talkgespräch mit Lisa Witasek. Konzerte, „MalZeit – Haneluja“ Karikaturen von Walter Hanel und Frank Ruprecht, Charly Pirot mit „Charly em Gereech“ sowie BOCTOK APT – Kunst des Ostens waren im Jahre 2002 weitere hervorragende Veranstaltungen.

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Weitere Aktivitäten sind geplant; geplant ist aber auch, weitere Mitglieder und Sponsoren zu gewinnen.


Dr. Martin Rüßmann, Notar
Erster Vorsitzender